Tempolimit – Raser oder Schleicher?

Gleiche PKW, gleiche StreckeEin generelles Tempolimit für deutsche Autobahnen führt immer wieder zu Diskussionen.

In einem praktischen Test fahren zwei Fahrschullehrer den gleichen PKW und dieselbe lange Strecke von insgesamt 1.115 Kilometer. Die Strecke fängt in Flensburg an und endet in Füssen. Es geht also einmal durch ganz Deutschland.

Der eine ist der „Raser“, der die Strecke mit 210 km/h fahren wird, und der andere ist der sogenannte „Schleicher“, der mit 130 km/h genauso schnell am Ziel sein möchte, wie der Raser.

(c) ARDTheoretisch sind beim „Raser“ mehr als 3 Stunden Vorsprung möglich.
Trotzdem kann dieser Vorsprung nicht eingehalten werden, denn durch einen Stau und Baustellen werden Raser relativ schnell abgebremst.

Das Umweltbundesamt erklärt zusätzlich, dass die Umweltbelastung bei hohen Geschwindigkeiten stark ansteigt und Autofahrer bis zu 50% mehr verbrauchen als üblich.

Die Unfallrate aufgrund hoher Geschwindigkeit spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.
In Deutschland zeigt die Statistik, dass sich die Anzahl der Unfälle – seitdem Tempolimits gesetzlich verordnet wurden – verringert hat. Also ein PRO für Tempolimit.

Beim Test „Raser oder Schleicher“ hat sich herausgestellt, dass der „Raser“ 64 Minuten Vorsprung hatte – jedoch 40 Liter Benzin mehr verbraucht hat, als der „Schleicher“, der nur mit einer Tankfüllung am Ziel ankam. Somit hat der „Schleicher“ insgesamt 70 Euro gespart.

Der Test hat gezeigt, dass der sogenannte „Schleicher“ eine Menge sparen kann und auch die Umwelt schützt. Eine optimale Geschwindigkeit beizubehalten ist also sowohl für sich als auch für alle anderen von Vorteil.

Was meinen Sie? Gehören Sie eher zu den „Rasern“ oder zu den „Schleichern“?

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